Test: Fitbit Charge 4

Posted on by Julian Stock.

Vor etwas über einem Monat habe ich uns zwei Fitbit Charge 4 Geräte für etwas mehr als 120 Euro gekauft. Eines in dunklem Lila und eines mit schwarzem Armband. Primäres Ziel war es, die "Smart Wake"-Funktion zu verwenden. Dabei soll der Vibrationsmotor im Gerät dafür sorgen, in einer leichten Schlafphase nur leicht zu summen und den Partner im Bett nicht zu wecken. An sich eine super Sache, doch leider gab es diese Funktion zum Kauf noch gar nicht - sie wurde erst später per Softwareupdate nachgereicht.

Test: Fitbit Charge 4

Grundsätzlich funktioniert das Ganze auch super, doch leider kommt es ab und an vor, dass sich der Wecker deaktiviert, nicht funktioniert oder einfach komplett entfernt wird. Dadurch wird man dann zwar schreckhaft schnell wach und schafft es, sich in nur einem Bruchteil der sonst üblichen Zeit morgens fertig zu machen, doch das kurze Kammerflimmern sollte meiner Meinung nach nicht zu einem gesunden Aufstehritual gehören 😅

Alle anderen Funktionen sind für uns nette Benefits, da wir das Device (ist es schon eine Smartwatch?) nicht als Influencer für Instagram verwenden oder außerordentlich viel Sport treiben.

Beispielsweise seien aufgezählt:

  • Schrittzähler
  • Herzfrequenzüberwachung
  • "Wie viel Flüssigkeit habe ich getrunken?"-Historie
  • Schlafanalyse
  • Aktivitäten-Log
  • Fitbit Pay (funktioniert leider nicht mit der DKB)
  • Benachrichtigungen

Insbesondere die Benachrichtigungen sind jedoch eine echt gute Sache, da man so nicht ständig sein Handy aus der Tasche holen muss, um eine Nachricht zu lesen und dann zu merken, dass man nicht sofort antworten braucht.

Ich hatte in den letzten 10 Jahren immer ein iPhone und bin jetzt auf das neue Google Pixel 4a umgestiegen - durch das Android Betriebssystem kann ich jetzt sogar über mein Charge 4 Kurzantworten absenden, das ging unter iOS nicht und macht das Ganze noch einmal etwas runder.

Test: Fitbit Charge 4 - Dashboard Test: Fitbit Charge 4 - Training Test: Fitbit Charge 4 - Schlaf Test: Fitbit Charge 4 - Herzfrequenz Test: Fitbit Charge 4 - Aktivzonenminuten

Ich würde mir wünschen, dass in nächster Zeit noch weitere Banken für Fitbit Pay freigeschaltet werden - am liebsten direkt die DKB.

Außerdem wäre es cool, wenn Fitbit auch für das Charge 4 ein SDK anbietet, damit man eigene Apps/Clock faces entwerfen kann. Dazu gibt es bereits ein paar Anfragen im Community Forum, doch so wichtig scheint es dort nicht priorisiert zu sein. Echt schade.

Fazit Erfahrungsbericht

Das Fitbit Charge 4 ist schon ein tolles Gerät. Es hat hier und da zwar ein paar Macken, die sich aber vermutlich durch kommende Softwareupdates noch ausbessern lassen. Der aktuelle Funktionsumfang ist gut, Smart Wake hat eine hohe Trefferquote und die Benachrichtigungen werden zuverlässig angezeigt. Die Akkulaufzeit von 7 Tagen kann ich bestätigen, insbesondere, seitdem ich weniger auf das built-in GPS setze und stattdessen das von meinem mitgeführten Handy verwenden lasse. Ob die 120 Euro gerechtfertigt sind, ist schwer zu beantworten, ein paar Euro weniger wären aber auch nicht schlecht gewesen 😊


Julian Stock
Webentwickler aus Lübeck · 32 Jahre

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