Kurzes Update zum Digitalen Brillenpass: Seit dem Start im Juni lief die Wallet-Integration ausschließlich über Google Wallet auf Android, jetzt zieht Apple Wallet nach. iPhone-Nutzer:innen können ihren Brillenpass damit genauso unkompliziert aufs Smartphone holen wie bisher schon Android-Nutzer:innen.
Wie funktioniert das technisch?
Anders als Google Wallet, das mit signierten JWTs und sogenannten Generic Objects arbeitet, nutzt Apple für Apple Wallet das PassKit-Format: Ein .pkpass-Paket, das serverseitig mit einem Apple-Entwicklerzertifikat signiert wird. Beide Wege laufen letztlich auf dasselbe Ziel hinaus, eine Wallet-Karte, die sich mit einem Tippen zum Smartphone hinzufügen lässt, ganz ohne zusätzliche App und ohne Account. Im Backend bedeutete das vor allem, einen zweiten, sauber gekapselten Signierpfad neben den bestehenden Google-Wallet-Code zu bauen, ohne die Trennung zwischen Frontend und dem eigenständigen NestJS-Backend aufzuweichen.
Für alle drei Zielgruppen
Die Erweiterung betrifft alle drei Nutzergruppen des Projekts gleichermaßen: Privatpersonen, die ihren Pass kostenlos erstellen, Optiker-Betriebe, die ihren Kund:innen jetzt beide Wallet-Varianten anbieten können, und Software-Anbieter, die über die REST-API eine White-Label-Integration umsetzen, die API liefert Passobjekte für beide Plattformen aus.
Für Privatpersonen ändert sich preislich nichts, das Erstellen und Aktualisieren des Passes bleibt kostenlos, egal ob mit Android oder iPhone. Schaut gerne mal auf digitalerbrillenpass.de vorbei, mit dem iPhone geht das jetzt genauso einfach wie mit Android.

Julian Stock
Webentwickler aus Lübeck
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